Dienstag, 30. Oktober 2012

Memo an mich

"Wenn es doch nur so einfach wäre..."
"Wenn es das wäre, würden wir dieses Gespräch nicht führen!"
"Nicht?"
"Nein,  denn dann müsste ich mir deine Gejammere über vertane Chancen ja gar nicht erst reinziehen!"
"Du bist gemein wenn du betrunken bist...und wenn du nüchtern bist..."
"...und wenn ich schlafe, kacke, esse, bla bla", unterbrach sie Lilly rüde, "Wenn du willst das es aufhört, reiß dich zusammen und trete ihnen in den Arsch - und zwar mit Anlauf! Kann doch nicht so schwer sein!"

"Doch, denn dann hassen sie mich!"
"Buhu, dann sind sie halt mal sauer auf dich, das geht vorbei, stell ihnen was zu futtern hin und schon bist du wieder everybodys Liebling."

"...so brechnend kannst auch echt nur du sein...ich weiß, das ist nicht berechnend sondern taktisch durchdacht, aber dennoch..."
"Bla bla...dann ist dir eben was über Marie und Sam rausgerutscht, na und? Du wirst es überleben...es sei denn Marie ist frühzeitig wieder nüchtern, dann solltest du schonmal vorrennen, denn sonst-"
"LILLY!!!!"

Lucy grinste. 
"Ups...sieht so aus als wäre da jemand aus dem Koma erwacht...Lil?"
"ICH WAR NIE HIER!!!!", brüllte Lilly und verließ fluchtartig den Raum.

Keine Sekunde zu früh, den im selbigen Moment flog die Tür krachend auf und eine ziemlich wütend dreinschauende Marie trat ein.
"WO IST SIE?!"


Damit ich nicht wieder vergesse das ich Nee-chii noch was schulde....

ChuChu


Montag, 29. Oktober 2012

Von Sklaventreiber zu Bärchenpower :P

Da ich ja zum bloggen gezwungen werde (Ohja Oli das geht an dich, du Sklaventreiber!!! XD) und ich keinen Schimmer habe worüber ich bloggen soll (weswegen auch so lange hier nix kam, OLI XD), gibts einfach ein paar sinnfreie Bilder, damit mir niemand vorwerfen kann ich hätte schon so lange nix mehr hochgeladen! (JAAA, ich meine dich! :P)


Pandaaaaaaaaaa <3 <3

Braunbär :P

Kuschlig <3

Put your hands up in the air xD

Schön warm <3


Samstag, 8. September 2012

Zick Zack...

...oder auch: warum Lio mit ihrem Hund so derbe dämlich läuft.

Jeder der mich schonmal mit meinem Hund durch die Gegend hat laufen sehen stellt sich die selbe Frage (oder stellt sie mir auch gerne mal direkt):
Warum läuft die so dämlich von einer Seite zur anderen?
Die Antwort ist ganz einfach: mein Hund kann sich einfach nicht wehren.
Egal was der Kleine auch macht, scheinbar macht er immer was falsch. Jedes Mal wollen ein paar Hunde ihm ans Halsband und ihn ordentlich aufmischen.
Das allein ist ja nicht so das Problem, würde der Kleine nicht so eine große Klappe besitzen.
Sobald er einen anderen Hund sieht spielt sich dieses kleine Fellbündel auf als wäre es sonst weiß was.
Das Drama wird dadurch komplettiert das sich der Kleine nicht selbst wehrt, sondern sich hinter mir versteckt.
Ergo darf ich seine Kämpfe austragen, wenn ich nicht schnell genug die Straßenseite wechseln konnte.
Meistens endet es damit das ich mich anschließend mit den bekloppten Hundebesitzern anlegen muss, die meist genauso dämlich wie ihre Hunde gucken XD
 Trotz allem liebe ich meinen Kleinen <3


<3

 Nyan, das war mal wieder ein Lebenszeichen von mir mit einem üblich schrägen Post xD
Jetzt versuche ich weiter diesen dämlichen Rekord zu knacken!!!

Chaotischen Dank
eure Lio-chan                            

Donnerstag, 16. August 2012

Bisschen Spaß muss sein :)

Da ich merkwürdiger Weise nach gestern keinen mordsmäßigen Kater hatte, aber zu faul war was zu unternehmen hab ich ein bisschen rumgebastelt...oder kreativen Mord begangen, je nachdem wie man´s betrachtet XD


Wenn man sich mal Rühreier macht
bzw. machen lässt... xD









Mein neues selfmade Lesezeichen xD
Peronas Geist aus One Piece
(...ich find ihn süß, auch wenn er krüpplig ist :P)


Zu mehr hatte ich dann doch keine Lust mehr, weil ich Hunger hatte (...so wie jetzt auch XD)
Vielleicht näh ich mir als nächstes einen Zombie...oder einen Kumacy...oder ich lass es, mal sehen :PP

So, das war auch wieder genug Otaku Gefassel für die nächsten Einträge ;)


Chaotischen Dank
eure Lio-chan :)                                 

Mittwoch, 25. Juli 2012

Der übliche Schreibwahn...oder Zwang ;)

Joa, eigentlich lässt sich hierzu jetzt nicht sonderlich viel zu sagen xD
Ich hab für Nee-chii geschrieben und bin leider etwas übers Ziel hinausgeschossen...etwas viel xD

Aber lest selbst (wenn ihr bereit seid viel zu lesen xD):



Was wäre wenn…?

Was wäre wenn ich anders entschieden hätte?
Was wäre wenn ich einfach nur den Mut gehabt hätte es auszusprechen?
Was wäre wenn ich nicht davongelaufen wäre?
Ja, was wäre dann?

Marie sah hoch in den Himmel.
Strahlender Sonnenschein.
Völlig entgegen Maries Laune. Wenn es nach ihr ginge müsste es eigentlich in Strömen regnen.
Mit angezogenen Knien hockte sie auf dem Dach ihres Hauses und hing ihren Gedanken nach.
Eigentlich hing sie nur einem Gedanken nach.
Steven.
Marie seufzte tief und verschränkte die Arme auf den Knien.
Warum war sie auch nur…nur…so?
Sie legte den Kopf auf ihre Arme und schloss die Augen.

„Alles okay?“
Marie hob den Kopf.
„Hm? Oh, klar alles in Ordnung?“, lächelte sie.
Steven sah sie nachdenklich an.
„Du wirkst so weit weg“, erwiderte er nach kurzem Schweigen.
Marie nahm seine Hand.
„Siehst du? Ich bin hier“, grinste sie frech.
„Von wegen“, grinste Steven plötzlich und zog Marie auf seinen Schoß, „JETZT bist du hier!“
Marie lachte.
„Spinner!“
„Für dich doch immer“, grinste Steven und küsste sie leidenschaftlich.

„Wenn du so weiter machst, fällst du am Ende noch runter!“
Marie schreckte aus ihrer Erinnerung auf und drehte sich zum Fenster hinter ihr um, durch welches soeben eine breit grinsende Lilly kletterte und wild winkte.
„Was tust du denn hier?“, fragte Marie überrascht und wischte sich verstohlen über die Augen.
„Ich klettere so gerne auf Dächer“, witzelte Lilly und setze sich neben Marie, „Spaß beiseite, ich hab mir Sorgen gemacht und TADA, hier bin. Also schieß los!“
Marie schüttelte lächelnd den Kopf.
„Du bist echt eine Nummer für sich…es ist alles in Ordnung, ich genieße nur die Sonne hier oben. Solltest du nicht eigentlich mit den Jungs unterwegs sein?“
„War ich auch, aber irgendwie bin ich unterwegs wohl verloren gegangen ohne das sie was mitbekommen haben“, strahlte Lilly naiv wie immer.
„Bitte was?! Warum hast du niemanden angerufen?“, fragte Marie völlig entgeistert.
„Hm? Achso, ich hab mein Handy verloren“, kicherte Lilly und kramte in ihrer Tasche.
Marie konnte nicht anders als sie verblüfft anzustarren.
Manchmal hatte sie das Gefühl ihre beste Freundin käme wirklich von einem anderen Planten.
Hatte diese doch die Angewohnheit sich ständig zu verlaufen, zu stolpern oder wie ein Hamster zu essen. Ihre neuste Macke war es überall etwas liegen zu lassen und dann strahlend zu erklären etwas verloren zu haben.
Durch ihre tollpatschige Art brachte sie Marie zwar regelmäßig an den Rand des Wahnsinns, doch schaffte sie es immer sie dadurch zum Lachen zu bringen.
So wie jetzt zum Beispiel, als Marie lauthals zu lachen begann.
Lilly grinste breit.
„Juhu, du kannst ja doch noch lachen!! So, und jetzt schau dir das mal an!“
Mit diesen Worten beförderte sie zwei Flaschen Cola und zwei Tüten Chips aus ihrer Tasche.
„Du gibst echt nicht auf, was?“, erwiderte Marie ebenfalls grinsend und nahm dankend Lillys Mitbringsel an.
„Pinnst fu? Niemals gebe if auf, also fas if lof?“, kaute Lilly und sah Marie neugierig an.
„Steven…Du weißt schon, was er mir gesagt hat…“, begann Marie zögerlich.
„Kommt drauf an was du jetzt meinst, der labert ja den ganzen Tag lang ob man´s hören will oder nicht…gings darum das er dich Pumuckel genannt hat? Dafür hab ich ihm schon eine verpasst.
Oder weil er dich Klammeräffchen genannt hat? Dafür hat er schon eine bekommen.
AH, ich hab´s! Du bist so drauf weil er dich als Fressmaschine bezeichnet hat! Keine Sorge, das hat er schon bereuen müssen!“
„Lilly…?“
„Hm?“, kam es kauend.
„Lebt Steven überhaupt noch?“
„Joa, als die mich verloren haben war er auf jeden Fall quicklebendig, wieso? Ach, du meinst weil er ab und an einen drauf gekriegt hat? Keine Panik, der verträgt das, dass ist für ihn lebensnotwendig das er von mir ein paar drüber kriegt, das haben wir schon im Kindergarten so beschlossen“, beruhigte Lilly sie grinsend.
„Wirklich?“
„Ja, wobei…naja, eigentlich hab das nur ich beschlossen, weil ich ihn so gerne haue…“, murmelte Lilly nachdenklich.
Marie lachte laut auf.
„Danke“, brachte sie nach mehreren Minuten Lachen hervor.
„Wofür?“, kam es verdutzt von Freundin.
„Fürs aufmuntern, das hab ich gebraucht“, lächelte Marie und genehmigte sich einen Schluck Cola.
„Bitte…wobei das eigentlich alles ernst gemeint war..“, nuschelte Lilly in ihre Chipstüte.
Schweigen herrschte zwischen den Mädchen, immer wieder durchbrochen von Lillys durchwühlen der Chipstüte, bis Marie es nicht mehr länger ertrug.
„…er hat mir gesagt das er mich liebt!“, platzte es aus ihr heraus, und verursachte so einen Kettenreaktion.
Mit aufgerissenen Augen starrte Lilly Marie an und begann lauthals zu husten, nachdem sie sich vor lauter Schreck über Maries Ausbruch verschluckt hatte. Wild mit den Armen rudernd versuchte sie wieder zu Atem zu kommen, und rutschte durch ihr Gezappel fast vom Dach ab, hätte Marie sie nicht im letzten Moment zurückgerissen.
„Ich glaube, das Dach ist kein guter Ort für dich“, erklärte Marie atemlos, nachdem Lilly sicher neben ihr auf dem Rücken lag.
„…und was hast du darauf zu Steven gesagt?“
„HÄ?! Du bist fast abgestürzt, wie kannst du da jetzt einfach so weitermachen als wäre nichts gewesen?!“
„Naja, ich hab meine Chips fallen gelassen, ich hab also Zeit“, kam es nur von Lilly, „Also?“
„Ich…ich bin weggelaufen.“
Erneutes Schweigen brach aus.
„Bist du noch da?“, fragte Marie nach einiger Zeit zögerlich.
Noch immer kam keine Reaktion von Lillys Seite.
„Lil-?“
„MANN, BIST DU BESCHEUERT? DA KOMMT ENDLICH DAS WAS DU DIR DIE GANZE WÜNSCHST, OHNE MIR AUCH NUR EINEN TON DAVON ZU SAGEN, UND DU RENNST WEG, SPINNST DU?!“, brüllte Lilly plötzlich und sah Marie böse an.
Diese war zu perplext von Lillys Wutausbruch um auch nur zu reagieren, geschweige denn etwas zu erwidern.
Das brauchte sie jedoch auch nicht, da Lilly noch lange nicht mit ihr fertig war.
„DU DENKST AUCH, NIEMAND SIEHT DEINE BLICKE IHM GEGENÜBER, ABER SO BLÖD KANN AUßER STEVEN ECHT KEINER SEIN UM DIE NICHT ZU BEMRKEN!!! DU SCHWINGST JETZT GEFÄLLIGST DEINEN ARSCH VON DIESEM DACH, GEHST ZU STEVEN UND SAGST IHM WAS DU FÜR IHN EMPFINDEST, VERSTANDEN?!“
So außer sich hatte Marie Lilly zuletzt gesehen, als sie hörte dass die Jungs Marie am Bahnhof vergessen hatten. Über eine Stunde hatte sie die Jungs zusammengebrüllt, und war erst wieder friedlicher gestimmt als sie ihre versprochenen Kekse bekam.
So schnell Lilly auch verzeihen konnte, so nachtragend war sie doch wenn die Jungs Marie verletzten, besonders wenn Steven der Verursacher war.
Endlich erwachte Marie aus ihrer Starre und nickte eingeschüchtert.
„Gut, und wenn du schon mal da unten bist, kannst du mir direkt meine Chips wieder hochwerfen, ja?“, strahlte Lilly, nun wieder ganz die Alte. 
„Okay. Aber Lilly…?“
„Hm?“
„Schrei mich nie wieder an, klar?“, grinste Marie und verpasste Lilly eine Kopfnuss, woraufhin diese laut aufheulte.
„Das war es mir wert“, wimmerte Lilly kleinlaut, grinste jedoch frech dabei.
Marie stand auf und-wurde prompt blass.
„Was hast´n du jetzt wieder?“, fragte Lilly und folgte Maries Blick auf die Straße, wo ein ziemlich wütender Steven stand.
„WO WARST DU?!“, brüllte Steven wütend.
„Keine Ahnung, irgendwo hinter euch“, grinste Lilly, völlig unbeeindruckt von Stevens Gebrüll.
„Grins nicht so dämlich, du dämlicher Fusselball! Wir suchen dich seit zwei Stunden, und du chillst hier gemütlich rum!“
„Hey, zu meiner Verteidigung, ich bin erst seit einer Viertelstunde hier, den Rest hab ich damit verbracht hierher zu finden!“
„Wie kann man sich bitte auf einem geraden Weg verlaufen? Noch dazu wenn sechs Mann vor dir herlaufen!“, blaffte Steven .
„Hehe, ich bin einfach außergewöhnlich“, strahlte Lilly.
„Ja, außergewöhnlich dämlich, das bist du!“
„Wie war das, Sackgesicht?! Ich komm dir gleich darunter und dann-!“
„Ähm Leute, ich will ja nicht stören, aber meine Eltern..“, warf Marie vorsichtig dazwischen.
„Die sind nicht da, keine Panik“, beruhigte Lilly sie, während sie weiterhin Steven wütend anfunkelte. „Aber wie bist du dann bitte hier reingekommen?!“
„Na wie wohl? Ein Fenster war offen, also bin ich rein.“
„Du bist hier eingebrochen?!“
„Eingebrochen klingt so böse, immerhin hast du mich lieb, du brauchtest Gesellschaft und ich brauchte ein Klo, so einfach.“
„Was denn, pinkeln warst du auch noch?!“, fragte Marie völlig baff.
Ihre Freundin war wirklich ein Fall für sich!
„Könnten wir beim Thema bleiben?!“, unterbrach Steven die Mädchen wütend.
„Genau, also: Marie kommt jetzt runter und dann redet ihr“, zwitscherte Lilly zuckersüß.
„Was jetzt? Bist du verrückt?!“, zischte Marie Lilly entsetzt zu, „Ich weiß doch gar nicht was ich sagen soll!“
„Ja, jetzt. So kann ich durchs hintere Fenster abhauen und du kommst mit dem Affen zusammen. Perfekter Plan“, strahlte Lilly.
„Ja, perfekt für dich! Was soll ich denn sagen?!“
„Öh, wie wäre es mit: ´´Steven, ich will nur dich, mach mit mir Babys in der Hoffnung sie werden nicht so dämlich wie du?´´ AUA, kein Grund mir gleich eine zu knallen, du kannst den letzteren Teil auch weglassen“, jammerte Lilly.
„DU-!“
Doch weiter kam Marie nicht mehr, da ihr bereits jegliche Entscheidungsgewalt abgenommen wurde.
„Alles klar, ich warte unten auf dich!“, rief Steven und setzte sich auf die Veranda.
Entsetzt wandte sich Marie zu Lilly um, um noch entsetzter festzustellen, dass diese bereits durchs Fenster geklettert war und ihr zuwinkte.
„Viel Glück!“
Damit verschwand sie im inneren des Hauses und überließ Marie so allein ihrem Schicksal. 
Ich werde sie erwürgen, dachte Marie grimmig und machte sich zögerlich auf den Weg nach unten.

„H-Hey“, nuschelte Marie und sah zu Boden.
„Chips?“, fragte Steven statt einer Begrüßung und hielt Marie eine Tüte vor die Nase, „Hab sie hier auf der Veranda liegen sehen, schmecken sogar noch.“
Die beiden fressen echt alles was sie finden können, schoss es Marie durch den Kopf als sie verneinte und sich mit etwas Abstand neben Steven setzte.
Ein peinliches Schweigen entstand zwischen den beiden.
„…Lilly ist schon echt schlimm mit ihrer Orientierung, nicht wahr?“, durchbrach Marie die Stille mit dem erstbesten was ihr einfiel.
„Der Zug ist abgefahren, da kann keiner mehr helfen“, kam es direkt wie immer von Steven, „Aber willst du wirklich darüber reden, wie beschissen Lilly eine Wegbeschreibung befolgen kann?“
„…nein, natürlich nicht, ich-“
„Ich fasse es nicht, das du einfach abgehauen bist!“, unterbrach Steven sie, „Ich meine, wie oft will ich schon eine Beziehung eingehen? Da überwinde ich mich zum ersten Mal, und bin bereit mich auf eine ernsthafte Beziehung einzulassen, und was ist? Du haust einfach ab! Und ich steh da wie der letzte Arsch!“
Marie schluckte. Sie hasste es wenn sie sich stritten, besonders wenn es darum geht was zwischen ihnen war, schließlich wusste sie das selbst nicht so genau.
Seit sie sich vor zwei Jahren von ihrem Ex getrennt hatte, traute sie einfach keinem Jungen mehr zu, das er es ernst mit ihr meinen könnte. Sie war ja sogar skeptisch wenn es darum ging eine Freundschaft zu einem Jungen aufzubauen!
Und jetzt kam Steven daher und sagte ihr auf seine direkte Art dass er sie liebe.
Was blieb ihr da anderes übrig als wegzulaufen? Am Ende hätte sie sonst noch was gesagt was sie hinterher bereuen würde.
Sie mochte Steven, keine Frage, mochte ihn sogar mehr als nur einen Freund.
Was sie jedoch nicht wusste, war ob sie ihm bedingungslos vertrauen konnte.  Er war ihr bereits nach kürzester Zeit ans Herz gewachsen und vertraute ihm, aber nur als einen Freund halt, nicht wie EIN Freund.
Sie wusste selbst wie widersprüchlich ihre Gedanken waren.
Auf der einen Seite wusste sie nicht, was das zwischen ihnen war, aber auf der anderen Seite liebte sie ihn. Aber reichte das wirklich für eine Beziehung aus, wenn sie Angst hatte zu vertrauen?
Liebe ohne Vertrauen geht nicht, beides ist unabänderlich miteinander verbunden.
Und genau darin bestand ihr Dilemma, als sie Steven in die Augen sah, welcher auf eine Rechtfertigung ihrerseits wartete.
„So viel zum Thema reden“, knurrte Steven und war im Begriff aufzustehen, als Maries leise Stimme ihn zurückhielt.
„Warte!“
„Worauf, auf noch mehr Schweigen?“, fragte Steven, blieb aber sitzen.
„Kann man jemanden lieben, ohne diesem bedingungslos zu vertrauen?“, platzte es aus Marie raus, und sofort verfluchte sie sich und ihre schnelle Zunge erneut.
„…du traust mir nicht?“, fragte Steven leise, und sah sie mit undurchschaubarer Miene an.
„DOCH! Nur, nach der Sache mit meinem Ex hinterfrage ich alles was Liebe angeht und gehe direkt vom schlimmsten aus, egal was kommt….und, was ist wenn das mit uns schief geht? Dann verliere ich neben einer Beziehung auch meinen besten Freund! Und auch die Gruppe würde sich verändern und…“
Ohne Unterlass redete Marie weiter, aus Angst bei eine Sprechpause würde Steven etwas Vernichtendes sagen, und ihre Freundschaft und alles was da vielleicht noch war zu beenden.
Doch weit kam sie mit dieser Taktik nicht, denn irgendwann hielt ihr Steven einfach den Mund zu.
„Jetzt rede ICH, du Verrückte. Zumindest die Frage ob du mich liebst wäre hiermit vom Tisch. Was die Sache mit dem Vertrauen angeht: Ein gewisses Maß an Vertrauen hast mir durch unsere Freundschaft doch schon entgegengebracht, den Rest kann ihr mir im Laufe auch noch erarbeiten. Und jetzt mach keinen Rückzieher wenn ich die Hand wegnehme, denn vergiss eines nicht, okay? Bevor ich dir gesagt habe was ich für dich empfinde habe ich dich geküsst, und ich könnte schwören, ein rothaariges Etwas hat diesen Kuss erwidert!
Also: Bist du bereit dich auf eine Beziehung mit mir göttlichen Wesen einzulassen, und lässt es darauf ankommen das sie Vertrauen entwickelt?“
Mit diesen Worten löste Steven seine Hand von Maries Mund und sah sie abwartend an.
War sie dazu bereit?
Anderseits, konnte sie sich wirklich diesen Augen entziehen, so kitschig wie es nun auch klang?
Sie wusste, Lilly würde zur Auftragskillerin werden wenn er sie verletzen sollte, auch wenn sie ihn als durchgeknallten Bruder ansah…
Erst letztens meinte Lilly noch zu ihr sie solle mal aufhören zu denken und sich einfach treiben lassen. Und das sagte ihr ausgerechnet ein Mädchen, das wirklich alles und jeden durchdachte.
Wenn das kein Zeichen war!
„Unter einer Bedingung“, krächzte Marie, völlig übermannt von ihren Gefühlen und Gedanken.
„Welcher?“
„Nenn dich nie wieder selbst göttliches Wesen“, lächelte Marie und sah ihn zärtlich an.
„Hmm…ausnahmsweise, aber auch nur weil wir ohnehin alle wissen das ich eines bin“, grinste Steven frech.
„Spinner!“, lachte Marie losgelöst.
„Für dich doch immer“, grinste Steven und zog sie in einen innigen Kuss.


Wie gesagt, ein bisschen viel xD 
Nyan, mehr will ich auch gar nicht mehr schreiben, Nee-chii und ich machen jetzt noch ein bisschen Party um nicht einzupennen :P 

Chaotischen Dankeure Lio-chan ;)
                                           (Party XD)

Donnerstag, 12. Juli 2012

Was man halt so spät noch findet... :P

Was man so alles wiederfindet oO
Teil 1 ist übrigens unter "Facharbeit, Gewürzgurken und andere Pannen" zu finden ;)

 "C-cupido?", stammelte Lucy fassungslos.
Das Wesen nickte geduldig, offenbar an derartige Reaktionen gewöhnt.
"Was soll das denn bitte für´ne Scheiße sein?! Und wobei willst DU mir helfen?! Und vor allem WIE?!", fauchte Lucy und rang mit dem Drang laut zu schreien.
"Du stellst zuviele Fragen, quasselst du immer so viel? Ist ja nervig", gähnte das Wesen erneut, völlig unbeeindruckt von Lucys harschen Worten.
"Kann man mir das verdenken? Eine reudige, wahrscheinlich sogar verlauste Hündin mit Flügeln taucht einfach so in meinem Zimmer auf und labert mich dicht, wer würde da nicht so reagieren?!", erwiderte Lucy beleidigt.
"Hündin? Ihr Menschen seid schräg, der Letzte hielt mich für´ne Katze mit Flügeln und der davor für´ne übergroße, mutierte Suppermotte, wobei der wohl nicht ganz bei sich war, so wie der vor seiner Glotze auf- und abgesprungen ist und ständig gebrüllt hat das er Spiderman sein in seiner hässlichen Boxershorts...Nyan, wie auch immer....hast du was zu futtern für mich?"
"WIE BITTE?! ICH KANN DIR GERNE EINE KNALLEN, DAS KANNST DU HABEN!!!", brüllte Lucy, wieder ganz die Alte.

Das Wesen starrte Lucy mit großen Augen an, bevor es lauthals zu lachen anfing.
"WAS IST SO WITZIG, DU...DU...GEFLÜGELTER SCHEIßHAUFEN?!!"
"....du bist die Erste die mich mit heruntergelassener Hose vermöbeln will", prustete das Wesen und zeigte bebend vor Lachen zu Boden.
Lucy riss feuerrot ihre Hose hoch, während sie innerlich bereits ihre Stiefschwester erwürgte.
Jedes Mal nahm sich dieser Wal ungefragt ihre Klamotten in denen sie aussah wie...na, wie ein Wal in engen Hosen nunmal aussah, und was hatte sie, Lucy, davon?
Jetzt durfte sie sich von einem...Dings auslachen lassen!
"Okay, okay, wir haben genug über das Mädchen ohne Hose gelacht, also, kommen wir auf meine Fragen zurück", brummelte Lucy um Fassung ringend.
"Hihihi...okay, äääääääähm also eigentlich hab ich keinen Schimmer wobei ich dir helfen soll, geschweige denn wie ich das anstellen soll", strahlte das Wesen Lucy unschuldig an.
"WAAAAAAAAS?!!!"
"Schrei doch nicht sofort wieder! Du weißt doch am besten was für Probleme du hast, mich schmeißen die immer nur bei den jeweiligen Problemfällen raus....und das nie mit was zu Essen....HEY, hörst du mir überhaupt zu?!"
"Hä? Ohja, hartes Schicksal, sag mal bist du mehr Mensch als Tier oder umgekehrt?"
"Was spielt das denn für eine Rolle?"
"Na, wenn ich dich als Mensch erschlage krieg ich vermutlich lebenslänglich, aber als Tier kann ich behaupten du hättest die Tollwut und das es Notwehr gewesen sei", erklärte Lucy vollkommen ernst.

"EY, DAS IST ABER ALLES ANDERE ALS NETT!!", maulte das Wesen.
"Tja, gewöhn dich dran, ab jetzt spielen wir nach MEINEN Regeln!!", triumphierte Lucy, "Dann fangen wir mal an...."


Ist zwar anders geworden als das ursprüngliche Original, aber so klingt es wenigstens nicht mehr ganz so kitschig, auch wenns vermutlich vorhersehbar war, ich mags :) 


Chaotischen Dank
eure Lio-chan :)  


PS: Als nächstes kommt Nee-chiis Wunsch, auch wenn ich immer noch keinen Schimmer hab WAS ich machen soll :P  
Bis daaaaann :P  

Sonntag, 1. Juli 2012

Bla bla bla ;)

Facebook lässt mich mal wieder keine Mails öffnen, mal was ganz Neues...
Wie auch immer blogge ich halt mal eine neue Runde ;)

Seit dem beschissenen Freitag bin ich die ganze Zeit am überlegen mit welchem neuen Argumment ich das Büro stürmen soll. 
Ich hab immer noch eine scheiß Wut auf den, und sobald ich diese Woche mitbekomme, das er ein Zeugniss wegen neuer Fehlstunden ändert, steh ich da sowas von wieder auf der Matte und dann ist mir das egal ob die mich wieder alle zusammenscheißen (ist es mir eh xD), aber dann lass ich mich nicht wieder abwimmeln mit so´nem falschen Grinsen!!!!

Abgesehen davon grübel ich immer noch ob ich mich morgen aus dem Bett quälen soll für langweilie Filme gucken, Eis essen und Seifen zerschreddern (letzters hätte ich eh geschwänzt XD) oder ich nicht doch lieber zuhause bleibe oder nach Mecces frühstücken fahre XD
Oder ich zock was ich hier so finde :P


Hab heute ein paar gaaaaaaaanz alte Briefe von Nee-chii und mir gefunden und ich muss sagen...wir sind bööööööse xxD
Aber unsere Analysen kann trotzdem nichts toppen, die sind zu geil, ich schmeiß mich hier weg vor lachen xxD



Joa, jetzt ist auch noch Twitter abgeschissen, alles hasst mich heute xxD
Ich geh Rabbids zocken und nebenbei Briefe lesen ;D


Chaotischen Dank
eure Lio-chan :)

Freitag, 18. Mai 2012

Einfach nur so

Bevor ich noch irgendwas zerdeppere vor Wut oder den halben Kühlschrank leerfresse blogge ich lieber.
Ich hab auch ehrlich gesagt keine Lust mehr mir darüber Gedanken zu machen, ich mach einfach weiter wie bisher (nur halt etwas abgeändert).
 

Nyaaaaaa, ich hab jetzt endlich meine lila Haare und dazu noch blau *__* 
Überraschenderweise kommt es sogar gut an, auch wenn ich sagen muss das sich der Spitzname "lila Löwe" ein klein wenig zu schnell verbreitet XD
Mittlerweile gibt es auch schon die Variationen "lilablauer Löwe", "die dauerblaue lila Löwin" oder auch ganz kreativ "der Farbklecks". 
Irgendwann weiß keiner mehr wie ich überhaupt heiße, was ganz gut :P

Nächste Woche ist eeeeeeendlich die Dokomi, auch wenn wir sie fast verschwitzt hätten xD
Alles ist soweit vorbereitet, genauso wie mein Plan diesmal nicht wieder alles am ersten Stand auszugeben....obwohl ich immer noch ein Mokona-Kissen will...xxD

Momentan versuche ich rauszukriegen wie wir letztens gefahren sind, was gar nicht so einfach ist da mir scheinbar komplett entfallen ist das wir umgestiegen sind....ich kann mich einfach nicht daran erinnern, was da loooos? xD


Sooooo, jetzt hab ich mich einigermaßen wieder beruhigt und kann jetzt da weitermachen wo ich aufgehört habe :D


Chaotischen Dank
eure Lio-chan



Montag, 7. Mai 2012

Gedankenspiel

Manchmal gibt es Dinge die belasten uns.
Dann ist die Frage: Aussprechen oder für sich behalten?

Beides hat sowohl eine positive als auch eine negative Seite an sich. Behält man es für sich entgeht man der Gefahr eines heranbrechenden Streits, der schmerzhafte Aspekt zutage fördern kann. Anderseits wiederrum macht das Schweigen es schwerer sich auf die schönen Dinge zu konzentrieren, da das Problem immer und überall wie eine dunkle Wolke über einem schwebt.
Spricht man es dagegen aus, kann es zur Lösung des Konflikts führen und gleichzeitig eine Erleichterung darstellen. Jedoch kann das Aussprechen zu einer schmerzhafte Konfrontration des Problems führen und die quälende Frage: "Was wäre geschehen, wenn ich es für mich behalten hätte?" tritt auf (jedoch kann die Frage auch beim Schweigen auftreten!).
Wie man sieht gibt es leider kein Patentrezept für dieses Dilemma. Das Einzige was wirklich hilft, ist ein großer Eimer Popcorn und ein Sandsack zum reintreten (wahlweise auch ein Kissen) :PP
Kam mir spontan in der Mittagspause dieses Gedankenspiel...kommt nie gut wenn ich hungrig nachdenke und dann noch in "freudiger" Erwartung auf Kunst warte (Drecksfach!) XD



Nyan, räum ich mal auf, hatte hier noch iwo einen Apfel liegen den ich essen wollte....


Chaotischen Dank,
eure Lio-chan :)

Sonntag, 29. April 2012

Memo an mich!

Genug ist genug, und damit ich keinen Rückzieher mehr mache, blogge ich das mal schnell damit ich später nix anderes mehr behaupten kann: von jetzt an zieh ich das durch was ich mir vornehme ohne wenn und aber, auch wenn das bedeutet das es ziemlich schmerzhaft und verdammt peinlich wird! (und das wird es definitiv :S XD) 
Jetzt kriegt Nee-chii zwar wieder ihren Willen aber kommt mir ja zu gute von daher gleicht sich das aus ;)

Lio-chan 

PS: Drecks-fucking-Blasenentzündung, verreckeeeee!!!!


Mittwoch, 4. April 2012

Einfach mal so zwischendurch, oder auch: Bla Bla :P


Schenkt meinen Nachbarn Hirn, bitte!
Wie die Geier haben die sich auf den Sperrmüll auf unserer Straße gestürzt und lauthals darüber gefachsimpelt was das denn alles sei (zur Info: Es war ein Stuhl!).
Die Vollpfosten haben dann auch noch lautstark darüber diskutiert ob sie nicht über uns einziehen sollen…nur leider scheinen sie Angst vor Hunden zu haben…rein „zufällig“ musste mein Hund prompt den Dicken markieren (was so ein bisschen Ball werfen doch ausrichten kann :P)
Tja, müssen sie halt uns gegenüberwohnen bleiben *Evil smile*

Führerschein Finanzierung läuft auch mittlerweile auch ganz gut, vor allem jetzt wo die AnimagiC ausfällt ( :( ).
Bin froh wenn ich dann endlich den richtigen Nebenjob nach der Schule habe das gibt dann gleich noch mehr Money *___*
Der jetzige Bürojob ist nämlich mehr als ööööööööööde!
Aber irgendwoher muss die Kohle ja kommen….

Es hat sich einiges verändert, aber das ist okay, man kann den Lauf der Zeit nun mal nicht stoppen… :)
(ein bisschen was philosophisches muss auch mal sein xD)

So, das war das versprochene Lebenszeichen von mir und diesmal auch keine Geschichte xD
Ab Montag darf ich ja auch wieder Scheiße bauen (Leute verarschen und das Bad unter Wasser setzen zählen ja eher als Unfälle :P).

Chaotischen Dank
eure Lio-chan :)

Samstag, 24. März 2012

Weiter gehts! :)

Das Wort zum Sonntag: man erfährt mehr durch ein Schweigen, als durch Worte...
Nyaaaaa, bevor ich wieder vergesse meinen Text hochzuladen hole ich das mal schnell nach :DD



Zehn Minuten später klirrten kleine Steinchen gegen die Fensterscheibe und ließen Leah aufschrecken.
Seth!
Rasch sprang sie auf und rannte zum Fenster. Unterwegs griff sie schnell nach ihrer Jacke und ihrem Ipod.
Leise öffnete sie das quietschende Fenster und schwang sich nach draußen. Auf dem Fensterbrett hockte sie sich hin und ließ ihren Blick prüfend über den Rasen schweifen.
Unter den Bäumen winkte ihr Seth entgegen und bedeutete ihr sich zu beeilen.
Leah biss die Zähne zusammen und ließ sich bäuchlings aufs Schrägdach gleiten. In dieser Lage ließ sie die Beine über die Kante baumeln und ließ sich fallen.
Mit einem dumpfen Laut landete sie auf Händen  und Knien und unterdrückte mühsam ein Ächzen. Langsam sollte sie sich echt eine Trittleiter anschaffen, so oft wie sie in den letzten zwei Monaten aus dem Fenster geklettert war.
Ein ungeduldiges Aufseufzen holte sie zurück in die Gegenwart und rasch rappelte sie sich auf und klopfte sich den Staub von der Hose.
Mit einem mulmigen Gefühl lief sie zu Seth hinüber.
„Hi…“, entfuhr es ihr leicht atemlos und wurde prompt rot.
Anstelle einer Begrüßung nahm Seth wortlos ihre Hand und lief mit ihr los in Richtung Wald, ihren üblichen Weg bei diesen Treffen.
Während ihres Marschs durch den Wald, begann Leah plötzlich zu zweifeln ob es das richtige war Seth anzurufen und um ein Treffen zu bitten. Zwar hatte sie ihn schon öfter nach einem von Brians „Ausrutschern“ angerufen, jedoch wusste er bis heute nicht was  genau die Gründe für diese Treffen waren, noch hatte sie ihn so kurz danach angerufen gehabt.  Natürlich konnte er sich denken dass etwas nicht mit ihr stimmte und dass sie etwas bedrückte, jedoch konnte sie ihn stets mit Ausflüchten ruhig stellen und ihn dazu bringen nicht weiter nachzuhaken.
Jetzt hatte sie Angst  ihm diesmal nicht länger ausweichen zu können, Angst davor dass er den Schmerz und die Angst in ihren Augen erkennen und deuten könnte.
Sie erreichten die Lichtung, „ihre“ Lichtung, und hielten an.
Seth ließ ihre Hand los und drehte sich um.
Prompt setzte Leah ihr übliches Lächeln auf und sah ihn an. Als sie Seth entsetzen Blick bemerkte gefror ihr jedoch ihr Lächeln im Gesicht.
Reflexartig flog ihre  Hand an ihre Wange, welche noch immer kochend heiß von Brians Schlag war.
Wahrscheinlich zeichnete sich noch immer Brians Handabdruck deutlich in ihrem Gesicht ab.
Shit, daran hatte sie nicht gedacht!
„Wer war das?!“, presste Seth zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor, offensichtlich mühsam um Fassung ringend.
„A-ach das? Ach, nicht der Rede wert, es tut nicht einmal weh“, wehrte Leah nervös  kichernd ab, noch immer ihre Wange haltend.
Mit einem wütenden Fauchen packte Seth Leahs Hand und zwang sie so ihre Wange freizugeben.
„Nicht der Rede wert? Das sieht mir alles andere nach nicht der Rede wert aus!“, blaffte er aufgebracht, „Wer war das?!“
Leah biss die Zähne zusammen.
Genau das hatte sie vermeiden wollen! Sie wollte kein verdammtes Mitleid, sie wollte einfach jemanden der ihr half das Ganze für ein Stunden zu vergessen. Warum erkannte Seth das nicht?
Sie war der festen Überzeugung gewesen das er wusste wie sie tickte, doch scheinbar hatte sie sich geirrt.
Seth Augen verengten sich zu Schlitzen.
„Brian!“, knurrte er, „Ich bring den Bastard um!“
Er ließ Leahs Hand los und wollte an ihr vorbeistürmen, als Leahs Hand nach vorne schoss und hielt ihn am Ärmel zurück.
„Lass mich los!“, knurrte Seth, ihr den Rücken zukehrend, „Lass mich los, damit ich ihm das Genick brechen kann!“
„Bitte nicht“, presste Leah schwach hervor, „Bitte.“
Seth wirbelte herum.
„Wie lange tut er dir das schon an? Wie lange verschweigst du mir…“
Weiter kam er nichtmehr, da Leah ihn mit einem Kuss zum Schweigen brachte.
Sie konnte, wollte nichts mehr von Brian und seinen Schlägen hören, noch darüber nachdenken wie es weitergehen würde. Sie wollte den Moment genießen, Seth Nähe genießen.
Nach einigen Schrecksekunden zog Seth Leah an sich und erwiderte den Kuss. Jedoch war ihm deutlich anzumerken das seine Wut noch nicht verflogen war, doch gegen Leahs übliche Ablenkungsmethode kam er nicht an.
Leah verdrängte ihre Tränen, wohlwissend das sobald der Kuss endete sie sich Seth eindringlichen Fragen stellen musste…

 

Chaotischen Dank
eure Lio-chan :)

Dienstag, 20. März 2012

Slowmotion

Für viele nur ein Wort, doch für Nee-chii und mich war es heute Programm.
Heute war endlich mal wieder ein Nee-chii Day angesagt, wenn auch nicht so lange wie geplant, aber dennoch sehr schön :)
Nachdem wir lecker Döner gefuttert haben und endlich mal seit langem wieder einfach nur zusammen quatschen konnten (was ich sehr vermisst hatte :S) sind wir runter an den Rhein, wo wir spekulierten warum uns eine Gruppe von Jungs die ganze Zeit so merkwürdig musterten. Als wir uns dann auf den Weg ins Juz machten und an ihnen vorbeikamen erkannten wir den Grund ziemlich schnell: Es roch seeeeeehr gut! XD
(Insider unter uns wissen was ich meine :p)
Jedenfalls kamen wir auf der Brücke an und auf halben Weg bekammen wir scheinbar einen kleinen Knick und begannen in Slowmotion über die Brücke zu laufen...tja und was soll ich sagen?
Abgesehen davon das wir schräg angestarrt wurden und etliche Autofahrer uns lachend zuhupten, kam dann das allergeilste: ein Jogger (welcher ziemlich gut aussah!) kam uns entgegen gejoggt und...begann auf einmal ebenfalls in Slowmotion zu laufen! Um das ganze dann noch auf die Spitze zu treiben ließ er sich plötzlich zurückfallen und kämpfte gegen den "Gegenwind" an XD
Um es mit Nee-chiis Worten zu sagen: "Made my day!" xxD
Das war´s fürs erste, bin einfach zu müde :D

Chaotischen Dank
eure Lio-chan :)

Samstag, 17. März 2012

Samstagsgeschreibsel :)

Keine Ahnung wie ich auf das Thema komme, aber ich brauchte mal wieder eine Herausforderung, und damit ich mein Versprechen auch einhalte weiterzubloggen, poste ich mal wieder was.
Ich hoffe ich konnte es einigermaßen realistisch rüberbringen, weil ich bisher noch nie so ernste Themen in Angriff genommen habe, aber ich brauchte wie gesagt mal wieder eine Herausforderung (und einen Grund die Buddenbrooks weiter links liegen lassen zu können!)
Nya, entscheidet selbst ob es mir gelungen ist oder nicht:



Die Ohrfeige kam völlig unerwartet.
Leahs Kopf ruckte unter der Wucht des Schlags nach hinten.
Reflexartig flog ihre Hand an die bereits anschwellende Wange, während sie gegen die aufsteigenden Tränen ankämpfte.
Die Blöße würde sie sich nicht geben!
„Wage es dich nicht nochmal so respektlos mit mir zu reden!“, donnerte Brian und sah sie angewidert an, „Und hör auf zu heulen, das ist widerlich!“
Leah biss die Zähne zusammen und nickte.
Mühsam beherrscht schlich sie an ihm vorbei die Treppe hinauf.
Mit jeder Stufe die sie erklomm wurde sie schneller.
Raus, einfach nur raus!
Sie riss ihre Zimmertür auf und drückte sie rabiat ins Schloss. Mit fahrigen Fingern verschloss sie die Tür. Probeweise rüttelte sie an der Tür ob sie auch wirklich verschlossen war.
Erst als sie sicher war das alles verschlossen war, ließ sie sich mit dem Rücken an der Tür entlang zu Boden gleiten.
Wie sie diesen Mistkerl hasste!
Vorsichtig berührte Leah ihre Wange, welche brannte Feuer.
Seit knapp zwei Monaten lebte sie nun bei ihrer Tante und Brian und seitdem auch mit den Schlägen. Oftmals sind es nur Kleinigkeiten die dazu führen das Brian die Hand „ausrutscht“ wie er es nennt, wie ein Augenverdrehen oder gar das sprechen ohne Augenkontakt.
An sich würde Leah damit zurechtkommen, man konnte es vermeiden indem man sich an die Regeln hielt, aber das was ihr am meisten zu schaffen machte, war die Tatsache das ihre eigene Tante daneben stand und es tatenlos geschehen ließ. Sie griff nicht ein um Leah zu schützen, im Gegenteil sie fand sogar noch Rechtfertigungen für die Schläge. Dies bestärkte Brian in seinem Tun, und so schlug er mittlerweile sogar zu wenn Leah nur atmete, einfach weil sie da war und er seinen Aggressionen Luft machen musste.
Ihren Eltern konnte sie von alledem nichts erzählen, da diese nicht aufzufinden waren. Seit einer Expedition in Sibirien vor knapp drei Monaten waren sie verschwunden.
Einen Monat lang schaffte es Leah das Verschwinden ihrer Eltern vor den örtlichen Behörden zu vertuschen, doch nachdem das Haushaltsgeld ausgegangen war und die Nachbarn misstrauisch wurden, flog die ganze Maskerade auf und Leah wurde bei ihrer Tante und deren Lebensgefährten untergebracht.
Das Ganze geschah gegen ihren Willen, aber mit ihren siebzehn Jahren hatte sie eben noch nichts zu sagen und hatte natürlich auch keine eigene Meinung.
Wenn nur endlich ihre Eltern zurückkehren würden, dann hatte dieser ganze Albtraum endlich ein Ende!
Das Piepen ihres Weckers ließ Leah aus ihren düsteren Gedanken aufschrecken.
Mitternacht.
Ob er wohl noch wach war…?
Normalerweise lag Leah viel daran den äußeren Schein zu wahren und sich von nichts und niemandem abhängig zu machen, doch in Momenten wie diesen konnte sie es einfach nicht.
Trotz ihrer Zweifel fischte sie aus ihrer Hosentasche ihr Handy und wählte.
Nach schier endlosen Minuten meldete sich eine verschlafene Stimme.
„Ja?“
„Shit, hast du schon geschlafen?“, fragte Leah schuldbewusst, „Dann schlaf weiter, ich melde mich morgen nochmal bei dir und…“
„Wenn es bis morgen hätte warten können, hättest du nicht jetzt angerufen, also sag an“, unterbrach Seth sie rüde und gähnte lautstark.
Leah biss sich auf die Lippen, wusste sie doch wie wenig Schlaf Seth bedingt durch die Arbeit bekam. Sie hätte nicht anrufen sollen, das war egoistisch und falsch.
„Erde an Leah? Was ist los?!“
Leah schloss die Augen.
„Hast du Zeit, ich brauche dich“, flüsterte sie und hatte Angst vor der Antwort.
Bitte sag ja, bitte sag!
„Gib mir zehn Minuten, dann hol ich dich ab!“
Damit legte Seth auf und Leah war sich wieder ihren Gedanken überlassen, doch diesmal mit einem Lächeln.
Wenn sie jemand auf andere Gedanken bringen konnte, dann Seth.
Ganz bestimmt....

Chaotischen Dank
eure Lio-chan :)