Samstag, 17. Dezember 2011

Rivalität....oder einfach nur: Jetzt geht´s rund :p


Ich hab tatsächlich Konkurrenz bekommen!
Mit Beginn meines 10. Lebensjahr habe ich angefangen die Menschen in meiner Umgebung zu beobachten und ihr Verhalten zu interpretieren (auch wenn ich zu diesem Zeitpunkt das Wörtchen "interpretieren" nichtmal kannte xD).
Wie ich dazu kam? Ich weiß es bis heute nicht genau, vielleicht lag es daran das ich mit 10 meine skeptische Phase hatte, wo ich der festen Überzeugung war das sich die Welt gegen mich verschworen hatte und ich der Staatsfeind Nr. 1 oder so war :p
Jedenfalls habe ich seitdem über die Jahre hinweg meine Beobachtungsfähigkeit perfektioniert und treib damit so manches Familienmitglied oder Freunde gerne mal in den Wahnsinn xD
Jedenfalls war ich dann voller Beobachtungsfreude in der 11. Klasse gelandet, wo meine sogenannten "Fähigkeiten" prompt unter Beweis gestellt wurden.
Meine allerliebste Nee-chii hatte ein paar sagen wir Schwierigkeiten bei einigen Deutungen eines Verhaltens von einem Typen, was mich auf den Plan rief nachdem sie mich um Hilfe gebeten hatte.
Das ganze endet mit endlosen Analysen meinerseits, einer völlig erschlagenen Nee-chii und einem völlig ahnungslosen Typen xD
Aber das ganze sorgte dafür dass wir beide gefallen an den Analysen gefunden haben (auch wenns manchmal leicht peinlich wurde xD) und so wurde jede Situation einfach analysiert und sich darüber lustig gemacht (hey, ich hab nie behauptet das wir nett seien xD)


Tja, und jetzt wiederhole ich die 12. momentan…und das Ganze geht wieder von vorne los xD

Diesmal jedoch ist es anders…ich habe wie oben bereits gesagt Konkurrenz bekommen XD
Auf einmal muss ich aufpassen was ich wie sage und ausdrücke, denn der Mister ist nicht ganz ohne, immerhin ist er nicht auf den Kopf gefallen.
Also wie geht es nun weiter?
Ganz einfach von jetzt an kommt meine Verschlüsselungsnummer wieder zutage…bedeutet zwar Nee-chii alles hinterher zu erklären aber nur so komme ich an gewünschte Informationen XD
Und genau aus diesem Grund mach ich mich jetzt auf die Socken denn heute bekomme ich noch mehr Infos *hehehe*

Chaotischen Dank
Lio-chan (in neugieriger Stimmung xD)

Samstag, 5. November 2011

Irgendwo mittendrin, und doch voll im Bilde ;)


Und weiter geht’s  mit meinem Traum.  Das ist übrigens der vorletzte Traum den ich noch im Kopf habe, ab dann werde ich wohl improvisieren mal sehen wie ich Lust und Laune und natürlich auch Ideen habe ;)

Keuchend lehnte ich an der Wand und wischte mir das Blut aus den Augen.
Vor mir, in einer breiten Blutlache, lag ein toter „Schemen“. Nun, wo er reglos vor mir lag sah ich endlich wie diese Wesen wirklich  aussahen. Es hatte eine lange Hundeartige Schnauze, schmale gelbe Augen mit  grünen Pupillen, die gebrochen ins Leere starrten. Sei gesamter Körper war von einer Art schwarzen Fell bedeckt und rochen nach Verwesung.  Seine Pfoten waren mit schweren Krallen versetzt, jede einzelne so lang wie meine Hand.
Zitternd hob ich den Kopf und sah hinüber zu Damon, der sich soeben erhob und sich die Haare aus dem Gesicht strich und mich ansah.
Ich zuckte unter seinem angriffslustigen Blick zusammen.
„Was ist? Hast du erwartet das es hier jetzt Friede, Freude, Eierkuchen ist, oder was?!“, fauchte er aggressiv und trat einen Schritt auf mich zu.
Hektisch schüttelte ich den Kopf und presste mich enger an die Wand. Ich mochte  es nicht wenn er so war, das verunsicherte immer wieder. So sehr das ich alles was er zuvor sagte oder tat anzweifelte.
Ich schielte auf Damons Brustpanzer, der tiefe Kratzer aufwies und aus denen Blut hervortrat, was ich mit Schrecken feststellte.
„I-ich hol den Verbandskasten“, stammelte ich und rannte los, bevor Damon etwas erwidern konnte.
Während ich den Gang hinunterhastete dachte ich an die Zeit vor den Angriff zurück.
Es war während der Schulzeit passiert, mitten im Matheunterricht. Das war das schlimmste: das der normale Ablauf, der ewige Trott einfach unterbrochen wurde.
Zugegeben Jenni und ich haben unterm Tisch gedaddelt anstatt aufzupassen, als der gellende Schrei und dieses grausame Jaulen uns zusammenfahren ließ.
Erst hielten wir es alles nur für einen Scherz, bis die hinteren Fenster brachen und die „Schemen“ brachen durch. Einsetzt sprangen die hinteren Reihen auf und rannten zur Tür.
Jenni, mal wieder völlig im Headshoot-Wahn, bekam mal wieder nichts mit.
Entsetzt riss ich sie hoch und schubste sie Richtung Tür, zu denen auch der Rest stürmte.
„Was ist denn manno, ich war kurz vor einem Headshoot und du-AAAAAAHHH VERDAMMTE SCHEIßE WAS IST DAS?!“, kreischte sie prompt.
„WOHER SOLL ICH DAS WISSEN, LAUF!“, brüllte ich und rannte mit ihr die Treppen hinunter.
Wir waren die letzten aus unserem Kurs, wie ich mit Schrecken feststellte, als mich ein lautes Krachen und ein Knochenknacken zusammenfahren ließ.
Ersteres stammte von der Physiktür, die nun zersplittert in den Angeln hing und voller Blut war.
Letzteres stammte von Jenni, die wimmernd am Boden lag und sich ihre Hüfte hielt.
„Sag mir nicht das sie ausgerechnet jetzt rausgesprungen ist?!“, japste ich.
„O-okay, dann sag ich das nicht“, keuchte Jenni mit zusammengebissenen Zähnen.
Aus den Augenwinkeln bemerkte ich das sich unsere Verfolger immer näher ran pirschten.  
Mit einem wütenden Schrei warf ich mir Jenni über die Schulter und segelte unterm dem Schwung fast die Treppe runter. Gerade noch rechtzeitig fing ich mich wieder und raste los.
„Aber wir wollten ja unbedingt nicht zum Arzt gehen!“, fluchte ich lauthals.
„Jaja, ich bin böse ich weiß und warum trägst du mich wie ein Sack Kartoffeln?!…Ey man die sehen aus wie hässliche Teddybären“, staunte Jenni.
„Toll, jetzt wissen wir wenigsten WAS uns killen will!“
Schlitternd erreichten wir das Foyer wo ich mich panisch umsah. Überall klebte Blut und aufgeregte Schüler,  die zum Ausgang stürmten.
Prompt schloss ich mich ihnen an und draußen angekommen sah ich mich panisch um.
Ich musste Jenni wegschaffen, sie konnte niemals weiterlaufen und alleine war ich schneller.
„Verdammt!“, fluchte ich, als ich Anakondas (Name verändert^^) Wagen entdeckte.
Ich schoss auf ihn zu, riss die Beifahrertür auf und stieß Jenni auf den Beifahrersitz.
„Schaff sie von hier weg! WO sind die anderen?!“
Anakonda sah mich überrascht an
„Mit den anderen Wagen weg…HEY WOHIN GEHST DU?!“, brüllte er als ich losrannte.
„KOMM ZURÜCK!!!!“, schrie Jenni panisch.
„FAHRT LOS, ICH KOMM NACH!“, brüllte ich rennend.
Ich musste unbedingt nachsehen ob meine Familie noch zuhause ist und sie womöglich von ihr wegschaffen. Ich wusste das Jenni sofort begriffen hatte was ich vorhatte, denn die quietschende Reifen  von Anakondas Wagen ließen mich etwas entspannen.
Sie brachten sich doch noch in Sicherheit.
Ich rannte an der Schule vorbei Richtung Heimat, ich musste mich beeilen, ich musste…
„Hey!“
Damons sanfte Stimme holte mich zurück in die Gegenwart.
Verwirrt sah ich ihn an.
Ich stand im Vorratsraum und hielt den Verbandskasten in den Händen.
Wie lange stand ich nun schon hier und dachte an die Ereignisse von einer Woche zurück?
„Hast du wieder daran gedacht?“ fragte Damon sanft und zeichnete mit dem Fingern sanft eine meiner Tränenspuren nach.
Ich hatte nicht mal bemerkt dass ich weinte!
Mit tränennassen Augen sah ihn an, mit meinen Gefühlen und Erinnerungen völlig überfordert.
„Hey, ist okay, lass es raus, es ist okay“, wisperte Damon mir zu und zog mich in seine Arme.
Sofort krallte ich mich an ihn und mit einem leisen Schluchzen brachen die letzten Dämme und schluchzte hemmungslos auf.
Seit jener Mathestunde habe ich Jenni nicht mehr gesehen, nicht mal ein Lebenszeichen von ihr gehört. Ich wusste nicht ob sie es geschafft hatte zu fliehen und es ihr gut geht.
Ebenso stand es um meine Familie. Sie waren spurlos verschwunden, sogar von unseren Haustieren hatte jede Spur gefehlt…..

Danach bin ich heulend wachgeworden und bin auch  nicht mehr so schnell eingeschlafen.
Selbst jetzt hab ich eine Gänsehaut wenn ich mich zurückerinnere…ohne meine Freunde, meine Family und meine beste Freundin geht nichts!
Ohne sie bin ich nur ein halber Mensch, besonders ohne meine Nee-chii denn sie ist meine andere Hälfte, mein Yin zu meinem Yang <3
So, das wars von mir und meinem vorletzten Traum :)
Dankeschön fürs Lesen :D

Chaotischen Dank
eure Lio-chan

Samstag, 29. Oktober 2011

Romantik auf Knopfdruck - oder so :p


Und weiter geht’s mit meinem endlosen Traum.
Jetzt wo ich noch alles frisch im Kopf habe krieg ich es auch noch genauso detailliert wie erträumt geschrieben xD
Heute hab ich meine Nee-chii auswählen lassen welche Traumsituation ich beschreiben soll, und wie sollte es anders sein, sie entschied sich wie vorausgesagt für den romantischen Part :D
Deswegen auch dieser Post-titel xD
Also dann let´s goooo:

Müde sah ich den Gang hinunter, die Brechstange fest umklammert, auf dem Boden hockend.
Ich gähnte unterdrückt auf und starrte auf meine schwarzen Stiefel.
Mittlerweile war es schon eine kleine Ewigkeit her, das Damon mich und die anderen gerettet und in den endlosen Keller brachte-zumindest erschien es mir so.
Ich schloss die Augen.
Vieles hatte sich verändert, ICH hatte mich verändert und doch fühlte ich mich hilflos wie immer. Selbst die Tatsache dass ich mittlerweile im Nahkampf geübt war, ließ dieses Gefühl nicht verschwinden.
Mit den Zähnen knirschend machte ich mich mal wieder gedanklich für meine Gedanken fertig.
Starke Arme schoben sich unter meine Knie und in meinen Rücken und hoben mich mit Schwung in die Luft.
Verblüfft riss ich die Augen auf und sah, wenig überrascht, in Damons Gesicht.
„Hallo Blacky“, begrüßte er mich grinsend und lief, mich im Arm haltend, den Gang hinunter.
„Damon“, seufzte ich, „Wieso verfolgst du mich ständig? Kannst du mich nicht einmal in Ruhe lassen?“ 
Doch entgegen meiner abweisenden Worte schlang ich meine Arme um seinen Nacken und schmiegte mich enger an ihn, wo ich seinen Duft wahrnahm und heimlich schnüffelte.
Prompt kam ich mir wie eine Wahnsinnige vor, und hörte damit rasch auf.
Damon lachte leise.
„Stimmt, vielleicht sollte ich das wirklich einmal machen….“
Seine Worte schmerzten mich ungeahnt heftig. War ich doch so unerträglich?
Wir betraten einen kleinen Raum,  wo er mich vorsichtig auf eine schmale Feldpritsche legte.
„Du solltest versuchen zu schlafen, die anderen übernehmen jetzt die Schicht…“, sagte er sanft und wandte sich zum Gehen um, doch mit einem Mal schoss meine Hand nach vorne und hielt ihn zurück.
Verwirrt drehte sich Damon um uns sah mich fragend an.
Ich starrte nicht minder verwirrt auf meine Hand, die seine festumklammert hielt.
Was tat ich da? Vor allem warum wollte ich ihn nicht gehen lassen? Wollte ich nicht immer meine Ruhe vor ihm haben?
„I-ich…“, stammelte ich hochrot.
Damon lächelte nur sein neckisches Lächeln und strich mir über die Wange.
Verlegen sah ich zur Seite um seinem durchdringenden Blick zu entgehen, und zuckte leicht zusammen als Damon seine Finger mit meinen verflocht.
Ich schloss die Augen.
Weit entfernt hörte ich das Gelächter der Wachen, und nur für diesen einen  Moment erschien mir alles wie früher, so wie vor dem Angriff.
Mit einem Mal spürte ich warme Lippen auf den meinen. Meine Augen flogen auf und ich realisierte was er tat…und was ICH tat!
Kaum hatte ich mich vom ersten Schock erholt, schloss ich die Augen wieder und löste meine Finger aus seiner Umklammerung- nur um sie gleich darauf in seine Haare zu krallen und ihn enger an mich zu ziehen, jedoch wie immer mit zu viel Schwung sodass er auf mir landete- was mich nicht im Geringsten störte.
Damon vertiefte prompt den Kuss und raubte mir den Atem, doch das alles war mir egal solange er nur nicht aufhörte mich zu küssen.
Doch dieser schien gar nicht daran zu denken den Kuss in nächster Zeit zu beenden und hielt mein Gesicht fest zwischen seinen Händen.
Lautes Gepolter und ein gellender Schrei trieb uns auseinander.
Ohne uns abzusprechen rasten wir dem Lärm entgegen.


Leider endet der Traum dort (oder eher zum Glück) da mich meine herzallerliebste Nee-chii mit einer SMS geweckt und mir zuckersüß einen Guten Morgen wünschte :D
So, ich glaube es fehlen nur noch ein oder zwei Träume und dann hab ich meinen endlos Traum beendet…jedoch überlege ich diesen einfach weiterzuschreiben und mir was Schönes einfallen zu lassen…mal sehen ;)
Dankeschön fürs lesen!!!!! <33


Chaotischen Dank
eure Lio-chan

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Bloody Love :p

War ja nicht anders zu erwarten irgendwie, also poste ich mal einen weiteren Teil meines Traums.
Allerdings fehlen mir bei diesem ein paar Details, weswegen es nicht wie üblich nahtlos ineinander übergreift.
Naja, machen wir mal weiter, auch wenn es langsam wehtut davon zu schreiben weil es niemals so sein wird (dafür würde ich sogar die Schmerzen auf mich nehmen, und das krasse daran ist: mein Körper schmerzt wirklich nach dem Aufwachen!!)


Frustriert saß ich mit angewinkelten Beinen an der Wand und starrte wütend auf mein Handy. 
Wozu hatte ich eigentlich um dieses Iphone gekämpft, nur um jetzt am Arsch der Welt rumzuhocken, und mich über einen verdammten leeren Akku zu ärgern.
Wütend ließ ich meinen Kopf gegen die Wand fallen-jedoch wie üblich mit zu viel Schwung, sodass ich mir gekonnt den Kopf stieß.
Jaulend sprang ich auf und knallte prompt mit der Schädeldecke gegen Damons Kinn, der sich heimlich angeschlichen hatte.
Damon rieb sich das Kinn und grinste frech.
„Was ist denn wieder mit dir los, mein Herz?“
Mit vor Schmerz tränenden Augen sah ich ihn giftig an.
„Nicht witzig!“, wimmerte ich und stampfte, mir den Kopf haltend, davon.
Jedoch kam ich nicht sehr weit, da sich zwei starke Arme um meine Taille schlangen, und mich  rücklings an eine, mit Schutzpanzer bedeckte, Brust drückten.
„Was wird das?“, fragte ich, noch immer über das fehlende Mitleid, beleidigt.
„Wer wird denn gleich beleidigt davonlaufen?“, schnurrte Damon mir ins Ohr und schmiegte sich an meinen Rücken.
Prompt spürte ich wie ich flammend rot wurde und wand mich aus der Umarmung und drehte mich zu ihm um, wo ich ihn misstrauisch ansah.
„Hör auf damit“, sagte ich leise.
„Womit?“
„Mich so nervös zu machen…ich weiß nie ob du mich jetzt ernst nimmst, oder überlegst wie du mich rumkriegst…“ beklagte ich mich, und hasste mich prompt für den kläglichen Unterton in meiner Stimme. Seit wann war ich so forsch und ungestüm gegenüber einem Jungen den ich mag?
Damon strich mir über den linken Arm, von dem ich mich weigerte ihn heilen zu lassen. Der Schmerz half mir dabei nicht zu vergessen dass ich fast mit ansehen musste wie Damon beinahe zerrissenen
wurde-alles wegen mir.
„Momentan will ich mich um deinen Arm kümmern und dir deine Schuldgefühle nehmen“, sagte er sanft und machte Anstalten  diesen zu heilen, als ich ihn rasch wegzog und mich abwandte.
„Mir geht’s abgesehen von Kopfschmerzen gut, und mein Arm ist ja noch dran, außerdem tut er nicht mehr so weh wie vorher“, sagte ich leise und ging.
Das mit meinem Arm war gelogen, er schmerzte noch mehr, aber meine Schuldgefühle ließen es nicht zu das ich ihn heilen ließ….


Dannach klingelte mein Wecker und riss mich rechtzeitig aus meinem Traum.
Rechtzeitig deshalb, weil ich bereits tagsüber mir sehr viele Gedanken mache und ich wenigstens in meinen Träumen einfach mal abschalten will :)
Danke fürs lesen :D

Chaotischen Dank
eure Lio-chan

Dienstag, 25. Oktober 2011

Uhlalala :p

Momentan träume ich extrem detailliert und immer wieder von diesem Jungen und diesem Keller voller Schatten (bisher habe ich nie mehr als Krallen gesehen :S).
Durch die ganzen Details fällt es mir natürlich sehr leicht die Träume aufzuschreiben, und hab mir aus Jux gedacht das ich es einfach mal aufschreibe, ich hoffe ich habe es einigermaßen nachvollziehbar ausformuliert :S
Nya, viel „Spaß“ beim lesen ;)
 

Panisch rannte ich durch den dunklen Gang, wohlwissend dass SIE mich gleich hatten.  Langsam aber sicher verließen mich meine Kräfte.
Die Wunde an meinem linken Bein schmerzte mit jedem Schritt, und immer mehr Blut quoll aus dem tiefen Schnitt, das mich immer wieder zum straucheln brachte, womit der Abstand zwischen mir und IHNEN drastisch schwand.
Langsam aber sicher schwanden mir die Kräfte.
Erneut geriet ich ins Rutschen und prallte gegen die Mauer. Kraftlos stürzte ich zu Boden und schrie auf, als ich auf meiner Wunde landete. Wimmernd rollte ich mich herum um mein Bein zu entlasten und griff nach der Wand.  Ächzend zog ich mich hoch und rannte mit zusammengebissenen Zähnen weiter, den Schmerz in meinem Bein ignorierend.
Hinter mir hörte ich das Schnappen und Scharren meiner Verfolger.
Schlitternd bog ich nach links und blieb mit weit aufgerissenen Augen entsetzt stehen.
Eine Sackgasse!
Panisch wirbelte ich herum und presste mich gegen die Wand, als ich die riesigen  Schemen meiner Verfolger auf mich zurasen sah. Resigniert schloss ich die Augen und wartete darauf dass mich ihre Klauen in Fetzen rissen, als sich plötzlich eine Hand fest um mein Handgelenk und mich zur Seite riss.
Eine Tür wurde zugeschlagen und das einrasten eines eisernen Riegels erklang.
Überrascht schlug ich die Augen auf und starrte geradewegs in feuerrote Augen, die mich aggressiv ansahen. Zerzauste schwarze Haare fielen ihm ins Gesicht.
„Damon“, piepste ich und schwankte.
Damon knurrte nur und warf mich unsanft über die Schulter bevor er losstapfte.
Ich verkniff mir ein Wimmern und winkelte mein Bein an, um weiteren Schmerz zu vermeiden.
Damon stieß eine weitere Tür auf und ließ sie scheppernd zufallen.
Ich ahnte dass ich gehörigen Ärger bekommen würde, und nur die schwere meiner Verletzung ihn davon abhielt mich durch den Raum zu schleudern vor lauter Wut über mich.
Doch hatte ich die Rechnung ohne Damons Unberechenbarkeit gemacht.
Mühsam beherrscht setzte er mich unsanft auf den Tisch und trat dich auf mich zu, sodass ich gezwungen war ihn anzusehen.
Abwartend sah er mich an.
„B-bevor du mich jetzt wieder anschreist, d-die haben angefangen!“, erklärte ich rasch und versuchte möglichst lässig dazusitzen, was mir angesichts meiner Schmerzen äußerst schwer fiel.
Damon fauchte und riss mein verletztes linkes Bein nach oben, was mir ein wimmern entlockte.
„Und ich soll nicht schreien?“, fauchte er, „Was hattest du da draußen zu suchen?! Hab ich dir das nicht verboten?!“
Ich griff in meine Hosentasche und zog mein Handy hervor, das ich triumphierend schwang.
„Wenn ich das nicht wieder beschafft hätte, hätte mich mein Vater so was von fertiggemacht, immerhin habe ich solange um dieses Handy gebettelt, und…“
Damon schlug mir Hand vor den Mund.
„Für SO WAS riskierst du dein Leben?!“, unterbrach er mich rüde, „Was ist bloß los mit dir?!“
Er legte knurrend eine Hand auf mein Bein, direkt auf die Wunde, was ich zuckend zur Kenntnis nahm.
Als er seine Magie in die Wunde fließen ließ, biss ich ihm in die Hand um einen Schmerzensschrei zu unterdrücken, was ihn nicht mal mit der Wimper zucken ließ.
Nach wenigen Minuten war meine Wunde geheilt und Damon beugte sich zu mir vor.
„Wärst du so freundlich deine Zähne aus meiner Hand loszuschlagen?“ bat er mit sanfter Stimme, wie üblich wenn er  mir meine „Fehltritte“ heimzahlen konnte.
Trotzig biss ich noch einmal zu, bevor ich seine Hand freigab und mir brummig übers Bein strich,  wo noch Minuten zuvor eine tiefe Wunde klaffte.
„Musst du das immer so schmerzhaft gestalten?“, brummelte ich beleidigt.
Damon lachte leise auf.
„Du weißt doch: Strafe muss sein, mein Herz.“
Er nahm mein Gesicht zwischen seine Hände und wischte mir das Blut von der Schläfe, welche er auch mit Magie verschloss-diesmal jedoch ganz ohne Schmerz.
„Aber keine Panik, ich mache das wieder gut, sobald ich mich um deine „Freunde“ gekümmert habe“, schnurrte er verführerisch.
Er drückte mir einen Kuss auf die Stirn und schoss anschließend durch die Tür wieder auf den Gang hinaus……


Danach bin ich durch irgendein Geräusch wachgeworden und als ich dann endlich wieder einschlief, habe ich von Victouries geträumt xD
(Keine Ahnung, warum ich momentan so viel träume :D)
Mal sehen, was ich heute Nacht so träume ;)

Chaotischen Dank
eure Lio-chan