Sonntag, 24. Februar 2013

Zocker Modus, oder: Wie der Lappie bald stirbt xD

Lang ist´s her das mich ein Spiel so wahnsinnig gemacht hat wie "Mad Father" (was vermutlich alle meine Twitter Follower bestätigen können, anhand meiner Tweets momentan xD)

Es fängt schon schräg an, der Vater experimentiert gern mit Menschen und Tieren im Keller des Hauses, nichts ahnend das klein Aya (das sind wir) Bescheid weiß.
Aber weil wir unseren Papi nunmal lieben spielen wir die Ahnungslose und hören brav weg wenn wir wiedermal jemanden Kreischen hören. Wir sind ja auch erst 11 Jahre.

Es kommt wie´s kommen musste und es geht was schief.
Als wir Papilein dann auch noch pünktlich um Mitternacht (überhaupt nicht klischeehaft) schreien hören, sprinten wir mutig aus unserem Bett und laufen- Papas Experimenten in die Arme, welche uns einen herrlichen Empfang bereiten.

Als liebende Tochter und wahre Heldin, machen wir uns bewaffnet mit unserem glockenhellen Stimmchen (hach, was können wir schön kreischen) und unserem weißen Häschen Snowball auf die Suche nach Papa.

So vertreib ich mir den Sonntag, durch die Gegend kreischend als Aya.
Aber ich liebe solche 2D Horror-Games einfach (außer Slenderman, den ich sofort gelöscht habe, als der hinter mir stand! xD).

Zwar häng ich momentan an einer Stelle und muss mir seit 10min das gleiche Gekreische anhören, aber ans Aufgeben ist nicht zu denken!
Mal sehen wie lange ich noch den Lappie anbrüllen muss (jeder der mich schonmal mit dem Fernseher hat reden hören, weiß wie ich mit meinem Lappie grad am "diskutieren" bin :P ).

Wahrscheinlich verhalte ich mich schon wie der hier : http://www.youtube.com/watch?v=MvnRjrwRKM4 aber egal, zumindest kann ich sagen das ich wesentlich besser kreische als er :P

Chaotischen Dank
eure Liochan :)


Samstag, 2. Februar 2013

Lebenszeichen

Wenn man schon das Passwort für seinen eigenen Blog vergisst sollte man sich doch Gedanken darüber machen öfter was zu bloggen :P

In letzter Zeit ist so einiges passiert, wenn ich das alles auflisten würde, säße ich bis nächstes Jahr noch dran. Auf jeden Fall war es eine Zeit der Überraschungen.
Ich habe Dinge erfahren, die ich vielleicht so lieber niemals erfahren hätte wollen, Dinge die mich an mir selbst zweifeln ließen, Dinge die mich an anderen zweifeln ließ.
Auch wenn ich lange daran zu knabbern hatte und am liebsten einfach alles hingeschmissen hätte, so bin ich jetzt doch wieder auf dem Damm (natürlich nicht ohne eine Standpauke von Nee-chii zu kassieren damit ich mich wieder aufraffe xD).
Aber es gab nicht nur unerfreuliches in letzter Zeit.
Ein paar Freundschaften haben sich vertieft, worüber ich zunächst überrascht war, jedoch ich einfach nur glückich darüber bin da mir diese Menschen echt ans Herz gewachsen sind.
Zum Glück hab ich auch erkannt wer mich ausnutzt und wer nicht, was ich daraufhin schleunigst geändert habe (was man allerdings erst auf den zweiten Blick bemerkt wie ich gestehen muss).

All das hat sich innerhalb eines Monats ereignet.
Ich bin schon gespannt darauf zu sehen was das restliche Jahr noch so für Überraschungen bereithält ;)


Also, wie man sieht leb ich noch :P

Chaotischen Dank
eure Lio-chan :)

<3



Dienstag, 30. Oktober 2012

Memo an mich

"Wenn es doch nur so einfach wäre..."
"Wenn es das wäre, würden wir dieses Gespräch nicht führen!"
"Nicht?"
"Nein,  denn dann müsste ich mir deine Gejammere über vertane Chancen ja gar nicht erst reinziehen!"
"Du bist gemein wenn du betrunken bist...und wenn du nüchtern bist..."
"...und wenn ich schlafe, kacke, esse, bla bla", unterbrach sie Lilly rüde, "Wenn du willst das es aufhört, reiß dich zusammen und trete ihnen in den Arsch - und zwar mit Anlauf! Kann doch nicht so schwer sein!"

"Doch, denn dann hassen sie mich!"
"Buhu, dann sind sie halt mal sauer auf dich, das geht vorbei, stell ihnen was zu futtern hin und schon bist du wieder everybodys Liebling."

"...so brechnend kannst auch echt nur du sein...ich weiß, das ist nicht berechnend sondern taktisch durchdacht, aber dennoch..."
"Bla bla...dann ist dir eben was über Marie und Sam rausgerutscht, na und? Du wirst es überleben...es sei denn Marie ist frühzeitig wieder nüchtern, dann solltest du schonmal vorrennen, denn sonst-"
"LILLY!!!!"

Lucy grinste. 
"Ups...sieht so aus als wäre da jemand aus dem Koma erwacht...Lil?"
"ICH WAR NIE HIER!!!!", brüllte Lilly und verließ fluchtartig den Raum.

Keine Sekunde zu früh, den im selbigen Moment flog die Tür krachend auf und eine ziemlich wütend dreinschauende Marie trat ein.
"WO IST SIE?!"


Damit ich nicht wieder vergesse das ich Nee-chii noch was schulde....

ChuChu


Montag, 29. Oktober 2012

Von Sklaventreiber zu Bärchenpower :P

Da ich ja zum bloggen gezwungen werde (Ohja Oli das geht an dich, du Sklaventreiber!!! XD) und ich keinen Schimmer habe worüber ich bloggen soll (weswegen auch so lange hier nix kam, OLI XD), gibts einfach ein paar sinnfreie Bilder, damit mir niemand vorwerfen kann ich hätte schon so lange nix mehr hochgeladen! (JAAA, ich meine dich! :P)


Pandaaaaaaaaaa <3 <3

Braunbär :P

Kuschlig <3

Put your hands up in the air xD

Schön warm <3


Samstag, 8. September 2012

Zick Zack...

...oder auch: warum Lio mit ihrem Hund so derbe dämlich läuft.

Jeder der mich schonmal mit meinem Hund durch die Gegend hat laufen sehen stellt sich die selbe Frage (oder stellt sie mir auch gerne mal direkt):
Warum läuft die so dämlich von einer Seite zur anderen?
Die Antwort ist ganz einfach: mein Hund kann sich einfach nicht wehren.
Egal was der Kleine auch macht, scheinbar macht er immer was falsch. Jedes Mal wollen ein paar Hunde ihm ans Halsband und ihn ordentlich aufmischen.
Das allein ist ja nicht so das Problem, würde der Kleine nicht so eine große Klappe besitzen.
Sobald er einen anderen Hund sieht spielt sich dieses kleine Fellbündel auf als wäre es sonst weiß was.
Das Drama wird dadurch komplettiert das sich der Kleine nicht selbst wehrt, sondern sich hinter mir versteckt.
Ergo darf ich seine Kämpfe austragen, wenn ich nicht schnell genug die Straßenseite wechseln konnte.
Meistens endet es damit das ich mich anschließend mit den bekloppten Hundebesitzern anlegen muss, die meist genauso dämlich wie ihre Hunde gucken XD
 Trotz allem liebe ich meinen Kleinen <3


<3

 Nyan, das war mal wieder ein Lebenszeichen von mir mit einem üblich schrägen Post xD
Jetzt versuche ich weiter diesen dämlichen Rekord zu knacken!!!

Chaotischen Dank
eure Lio-chan                            

Donnerstag, 16. August 2012

Bisschen Spaß muss sein :)

Da ich merkwürdiger Weise nach gestern keinen mordsmäßigen Kater hatte, aber zu faul war was zu unternehmen hab ich ein bisschen rumgebastelt...oder kreativen Mord begangen, je nachdem wie man´s betrachtet XD


Wenn man sich mal Rühreier macht
bzw. machen lässt... xD









Mein neues selfmade Lesezeichen xD
Peronas Geist aus One Piece
(...ich find ihn süß, auch wenn er krüpplig ist :P)


Zu mehr hatte ich dann doch keine Lust mehr, weil ich Hunger hatte (...so wie jetzt auch XD)
Vielleicht näh ich mir als nächstes einen Zombie...oder einen Kumacy...oder ich lass es, mal sehen :PP

So, das war auch wieder genug Otaku Gefassel für die nächsten Einträge ;)


Chaotischen Dank
eure Lio-chan :)                                 

Mittwoch, 25. Juli 2012

Der übliche Schreibwahn...oder Zwang ;)

Joa, eigentlich lässt sich hierzu jetzt nicht sonderlich viel zu sagen xD
Ich hab für Nee-chii geschrieben und bin leider etwas übers Ziel hinausgeschossen...etwas viel xD

Aber lest selbst (wenn ihr bereit seid viel zu lesen xD):



Was wäre wenn…?

Was wäre wenn ich anders entschieden hätte?
Was wäre wenn ich einfach nur den Mut gehabt hätte es auszusprechen?
Was wäre wenn ich nicht davongelaufen wäre?
Ja, was wäre dann?

Marie sah hoch in den Himmel.
Strahlender Sonnenschein.
Völlig entgegen Maries Laune. Wenn es nach ihr ginge müsste es eigentlich in Strömen regnen.
Mit angezogenen Knien hockte sie auf dem Dach ihres Hauses und hing ihren Gedanken nach.
Eigentlich hing sie nur einem Gedanken nach.
Steven.
Marie seufzte tief und verschränkte die Arme auf den Knien.
Warum war sie auch nur…nur…so?
Sie legte den Kopf auf ihre Arme und schloss die Augen.

„Alles okay?“
Marie hob den Kopf.
„Hm? Oh, klar alles in Ordnung?“, lächelte sie.
Steven sah sie nachdenklich an.
„Du wirkst so weit weg“, erwiderte er nach kurzem Schweigen.
Marie nahm seine Hand.
„Siehst du? Ich bin hier“, grinste sie frech.
„Von wegen“, grinste Steven plötzlich und zog Marie auf seinen Schoß, „JETZT bist du hier!“
Marie lachte.
„Spinner!“
„Für dich doch immer“, grinste Steven und küsste sie leidenschaftlich.

„Wenn du so weiter machst, fällst du am Ende noch runter!“
Marie schreckte aus ihrer Erinnerung auf und drehte sich zum Fenster hinter ihr um, durch welches soeben eine breit grinsende Lilly kletterte und wild winkte.
„Was tust du denn hier?“, fragte Marie überrascht und wischte sich verstohlen über die Augen.
„Ich klettere so gerne auf Dächer“, witzelte Lilly und setze sich neben Marie, „Spaß beiseite, ich hab mir Sorgen gemacht und TADA, hier bin. Also schieß los!“
Marie schüttelte lächelnd den Kopf.
„Du bist echt eine Nummer für sich…es ist alles in Ordnung, ich genieße nur die Sonne hier oben. Solltest du nicht eigentlich mit den Jungs unterwegs sein?“
„War ich auch, aber irgendwie bin ich unterwegs wohl verloren gegangen ohne das sie was mitbekommen haben“, strahlte Lilly naiv wie immer.
„Bitte was?! Warum hast du niemanden angerufen?“, fragte Marie völlig entgeistert.
„Hm? Achso, ich hab mein Handy verloren“, kicherte Lilly und kramte in ihrer Tasche.
Marie konnte nicht anders als sie verblüfft anzustarren.
Manchmal hatte sie das Gefühl ihre beste Freundin käme wirklich von einem anderen Planten.
Hatte diese doch die Angewohnheit sich ständig zu verlaufen, zu stolpern oder wie ein Hamster zu essen. Ihre neuste Macke war es überall etwas liegen zu lassen und dann strahlend zu erklären etwas verloren zu haben.
Durch ihre tollpatschige Art brachte sie Marie zwar regelmäßig an den Rand des Wahnsinns, doch schaffte sie es immer sie dadurch zum Lachen zu bringen.
So wie jetzt zum Beispiel, als Marie lauthals zu lachen begann.
Lilly grinste breit.
„Juhu, du kannst ja doch noch lachen!! So, und jetzt schau dir das mal an!“
Mit diesen Worten beförderte sie zwei Flaschen Cola und zwei Tüten Chips aus ihrer Tasche.
„Du gibst echt nicht auf, was?“, erwiderte Marie ebenfalls grinsend und nahm dankend Lillys Mitbringsel an.
„Pinnst fu? Niemals gebe if auf, also fas if lof?“, kaute Lilly und sah Marie neugierig an.
„Steven…Du weißt schon, was er mir gesagt hat…“, begann Marie zögerlich.
„Kommt drauf an was du jetzt meinst, der labert ja den ganzen Tag lang ob man´s hören will oder nicht…gings darum das er dich Pumuckel genannt hat? Dafür hab ich ihm schon eine verpasst.
Oder weil er dich Klammeräffchen genannt hat? Dafür hat er schon eine bekommen.
AH, ich hab´s! Du bist so drauf weil er dich als Fressmaschine bezeichnet hat! Keine Sorge, das hat er schon bereuen müssen!“
„Lilly…?“
„Hm?“, kam es kauend.
„Lebt Steven überhaupt noch?“
„Joa, als die mich verloren haben war er auf jeden Fall quicklebendig, wieso? Ach, du meinst weil er ab und an einen drauf gekriegt hat? Keine Panik, der verträgt das, dass ist für ihn lebensnotwendig das er von mir ein paar drüber kriegt, das haben wir schon im Kindergarten so beschlossen“, beruhigte Lilly sie grinsend.
„Wirklich?“
„Ja, wobei…naja, eigentlich hab das nur ich beschlossen, weil ich ihn so gerne haue…“, murmelte Lilly nachdenklich.
Marie lachte laut auf.
„Danke“, brachte sie nach mehreren Minuten Lachen hervor.
„Wofür?“, kam es verdutzt von Freundin.
„Fürs aufmuntern, das hab ich gebraucht“, lächelte Marie und genehmigte sich einen Schluck Cola.
„Bitte…wobei das eigentlich alles ernst gemeint war..“, nuschelte Lilly in ihre Chipstüte.
Schweigen herrschte zwischen den Mädchen, immer wieder durchbrochen von Lillys durchwühlen der Chipstüte, bis Marie es nicht mehr länger ertrug.
„…er hat mir gesagt das er mich liebt!“, platzte es aus ihr heraus, und verursachte so einen Kettenreaktion.
Mit aufgerissenen Augen starrte Lilly Marie an und begann lauthals zu husten, nachdem sie sich vor lauter Schreck über Maries Ausbruch verschluckt hatte. Wild mit den Armen rudernd versuchte sie wieder zu Atem zu kommen, und rutschte durch ihr Gezappel fast vom Dach ab, hätte Marie sie nicht im letzten Moment zurückgerissen.
„Ich glaube, das Dach ist kein guter Ort für dich“, erklärte Marie atemlos, nachdem Lilly sicher neben ihr auf dem Rücken lag.
„…und was hast du darauf zu Steven gesagt?“
„HÄ?! Du bist fast abgestürzt, wie kannst du da jetzt einfach so weitermachen als wäre nichts gewesen?!“
„Naja, ich hab meine Chips fallen gelassen, ich hab also Zeit“, kam es nur von Lilly, „Also?“
„Ich…ich bin weggelaufen.“
Erneutes Schweigen brach aus.
„Bist du noch da?“, fragte Marie nach einiger Zeit zögerlich.
Noch immer kam keine Reaktion von Lillys Seite.
„Lil-?“
„MANN, BIST DU BESCHEUERT? DA KOMMT ENDLICH DAS WAS DU DIR DIE GANZE WÜNSCHST, OHNE MIR AUCH NUR EINEN TON DAVON ZU SAGEN, UND DU RENNST WEG, SPINNST DU?!“, brüllte Lilly plötzlich und sah Marie böse an.
Diese war zu perplext von Lillys Wutausbruch um auch nur zu reagieren, geschweige denn etwas zu erwidern.
Das brauchte sie jedoch auch nicht, da Lilly noch lange nicht mit ihr fertig war.
„DU DENKST AUCH, NIEMAND SIEHT DEINE BLICKE IHM GEGENÜBER, ABER SO BLÖD KANN AUßER STEVEN ECHT KEINER SEIN UM DIE NICHT ZU BEMRKEN!!! DU SCHWINGST JETZT GEFÄLLIGST DEINEN ARSCH VON DIESEM DACH, GEHST ZU STEVEN UND SAGST IHM WAS DU FÜR IHN EMPFINDEST, VERSTANDEN?!“
So außer sich hatte Marie Lilly zuletzt gesehen, als sie hörte dass die Jungs Marie am Bahnhof vergessen hatten. Über eine Stunde hatte sie die Jungs zusammengebrüllt, und war erst wieder friedlicher gestimmt als sie ihre versprochenen Kekse bekam.
So schnell Lilly auch verzeihen konnte, so nachtragend war sie doch wenn die Jungs Marie verletzten, besonders wenn Steven der Verursacher war.
Endlich erwachte Marie aus ihrer Starre und nickte eingeschüchtert.
„Gut, und wenn du schon mal da unten bist, kannst du mir direkt meine Chips wieder hochwerfen, ja?“, strahlte Lilly, nun wieder ganz die Alte. 
„Okay. Aber Lilly…?“
„Hm?“
„Schrei mich nie wieder an, klar?“, grinste Marie und verpasste Lilly eine Kopfnuss, woraufhin diese laut aufheulte.
„Das war es mir wert“, wimmerte Lilly kleinlaut, grinste jedoch frech dabei.
Marie stand auf und-wurde prompt blass.
„Was hast´n du jetzt wieder?“, fragte Lilly und folgte Maries Blick auf die Straße, wo ein ziemlich wütender Steven stand.
„WO WARST DU?!“, brüllte Steven wütend.
„Keine Ahnung, irgendwo hinter euch“, grinste Lilly, völlig unbeeindruckt von Stevens Gebrüll.
„Grins nicht so dämlich, du dämlicher Fusselball! Wir suchen dich seit zwei Stunden, und du chillst hier gemütlich rum!“
„Hey, zu meiner Verteidigung, ich bin erst seit einer Viertelstunde hier, den Rest hab ich damit verbracht hierher zu finden!“
„Wie kann man sich bitte auf einem geraden Weg verlaufen? Noch dazu wenn sechs Mann vor dir herlaufen!“, blaffte Steven .
„Hehe, ich bin einfach außergewöhnlich“, strahlte Lilly.
„Ja, außergewöhnlich dämlich, das bist du!“
„Wie war das, Sackgesicht?! Ich komm dir gleich darunter und dann-!“
„Ähm Leute, ich will ja nicht stören, aber meine Eltern..“, warf Marie vorsichtig dazwischen.
„Die sind nicht da, keine Panik“, beruhigte Lilly sie, während sie weiterhin Steven wütend anfunkelte. „Aber wie bist du dann bitte hier reingekommen?!“
„Na wie wohl? Ein Fenster war offen, also bin ich rein.“
„Du bist hier eingebrochen?!“
„Eingebrochen klingt so böse, immerhin hast du mich lieb, du brauchtest Gesellschaft und ich brauchte ein Klo, so einfach.“
„Was denn, pinkeln warst du auch noch?!“, fragte Marie völlig baff.
Ihre Freundin war wirklich ein Fall für sich!
„Könnten wir beim Thema bleiben?!“, unterbrach Steven die Mädchen wütend.
„Genau, also: Marie kommt jetzt runter und dann redet ihr“, zwitscherte Lilly zuckersüß.
„Was jetzt? Bist du verrückt?!“, zischte Marie Lilly entsetzt zu, „Ich weiß doch gar nicht was ich sagen soll!“
„Ja, jetzt. So kann ich durchs hintere Fenster abhauen und du kommst mit dem Affen zusammen. Perfekter Plan“, strahlte Lilly.
„Ja, perfekt für dich! Was soll ich denn sagen?!“
„Öh, wie wäre es mit: ´´Steven, ich will nur dich, mach mit mir Babys in der Hoffnung sie werden nicht so dämlich wie du?´´ AUA, kein Grund mir gleich eine zu knallen, du kannst den letzteren Teil auch weglassen“, jammerte Lilly.
„DU-!“
Doch weiter kam Marie nicht mehr, da ihr bereits jegliche Entscheidungsgewalt abgenommen wurde.
„Alles klar, ich warte unten auf dich!“, rief Steven und setzte sich auf die Veranda.
Entsetzt wandte sich Marie zu Lilly um, um noch entsetzter festzustellen, dass diese bereits durchs Fenster geklettert war und ihr zuwinkte.
„Viel Glück!“
Damit verschwand sie im inneren des Hauses und überließ Marie so allein ihrem Schicksal. 
Ich werde sie erwürgen, dachte Marie grimmig und machte sich zögerlich auf den Weg nach unten.

„H-Hey“, nuschelte Marie und sah zu Boden.
„Chips?“, fragte Steven statt einer Begrüßung und hielt Marie eine Tüte vor die Nase, „Hab sie hier auf der Veranda liegen sehen, schmecken sogar noch.“
Die beiden fressen echt alles was sie finden können, schoss es Marie durch den Kopf als sie verneinte und sich mit etwas Abstand neben Steven setzte.
Ein peinliches Schweigen entstand zwischen den beiden.
„…Lilly ist schon echt schlimm mit ihrer Orientierung, nicht wahr?“, durchbrach Marie die Stille mit dem erstbesten was ihr einfiel.
„Der Zug ist abgefahren, da kann keiner mehr helfen“, kam es direkt wie immer von Steven, „Aber willst du wirklich darüber reden, wie beschissen Lilly eine Wegbeschreibung befolgen kann?“
„…nein, natürlich nicht, ich-“
„Ich fasse es nicht, das du einfach abgehauen bist!“, unterbrach Steven sie, „Ich meine, wie oft will ich schon eine Beziehung eingehen? Da überwinde ich mich zum ersten Mal, und bin bereit mich auf eine ernsthafte Beziehung einzulassen, und was ist? Du haust einfach ab! Und ich steh da wie der letzte Arsch!“
Marie schluckte. Sie hasste es wenn sie sich stritten, besonders wenn es darum geht was zwischen ihnen war, schließlich wusste sie das selbst nicht so genau.
Seit sie sich vor zwei Jahren von ihrem Ex getrennt hatte, traute sie einfach keinem Jungen mehr zu, das er es ernst mit ihr meinen könnte. Sie war ja sogar skeptisch wenn es darum ging eine Freundschaft zu einem Jungen aufzubauen!
Und jetzt kam Steven daher und sagte ihr auf seine direkte Art dass er sie liebe.
Was blieb ihr da anderes übrig als wegzulaufen? Am Ende hätte sie sonst noch was gesagt was sie hinterher bereuen würde.
Sie mochte Steven, keine Frage, mochte ihn sogar mehr als nur einen Freund.
Was sie jedoch nicht wusste, war ob sie ihm bedingungslos vertrauen konnte.  Er war ihr bereits nach kürzester Zeit ans Herz gewachsen und vertraute ihm, aber nur als einen Freund halt, nicht wie EIN Freund.
Sie wusste selbst wie widersprüchlich ihre Gedanken waren.
Auf der einen Seite wusste sie nicht, was das zwischen ihnen war, aber auf der anderen Seite liebte sie ihn. Aber reichte das wirklich für eine Beziehung aus, wenn sie Angst hatte zu vertrauen?
Liebe ohne Vertrauen geht nicht, beides ist unabänderlich miteinander verbunden.
Und genau darin bestand ihr Dilemma, als sie Steven in die Augen sah, welcher auf eine Rechtfertigung ihrerseits wartete.
„So viel zum Thema reden“, knurrte Steven und war im Begriff aufzustehen, als Maries leise Stimme ihn zurückhielt.
„Warte!“
„Worauf, auf noch mehr Schweigen?“, fragte Steven, blieb aber sitzen.
„Kann man jemanden lieben, ohne diesem bedingungslos zu vertrauen?“, platzte es aus Marie raus, und sofort verfluchte sie sich und ihre schnelle Zunge erneut.
„…du traust mir nicht?“, fragte Steven leise, und sah sie mit undurchschaubarer Miene an.
„DOCH! Nur, nach der Sache mit meinem Ex hinterfrage ich alles was Liebe angeht und gehe direkt vom schlimmsten aus, egal was kommt….und, was ist wenn das mit uns schief geht? Dann verliere ich neben einer Beziehung auch meinen besten Freund! Und auch die Gruppe würde sich verändern und…“
Ohne Unterlass redete Marie weiter, aus Angst bei eine Sprechpause würde Steven etwas Vernichtendes sagen, und ihre Freundschaft und alles was da vielleicht noch war zu beenden.
Doch weit kam sie mit dieser Taktik nicht, denn irgendwann hielt ihr Steven einfach den Mund zu.
„Jetzt rede ICH, du Verrückte. Zumindest die Frage ob du mich liebst wäre hiermit vom Tisch. Was die Sache mit dem Vertrauen angeht: Ein gewisses Maß an Vertrauen hast mir durch unsere Freundschaft doch schon entgegengebracht, den Rest kann ihr mir im Laufe auch noch erarbeiten. Und jetzt mach keinen Rückzieher wenn ich die Hand wegnehme, denn vergiss eines nicht, okay? Bevor ich dir gesagt habe was ich für dich empfinde habe ich dich geküsst, und ich könnte schwören, ein rothaariges Etwas hat diesen Kuss erwidert!
Also: Bist du bereit dich auf eine Beziehung mit mir göttlichen Wesen einzulassen, und lässt es darauf ankommen das sie Vertrauen entwickelt?“
Mit diesen Worten löste Steven seine Hand von Maries Mund und sah sie abwartend an.
War sie dazu bereit?
Anderseits, konnte sie sich wirklich diesen Augen entziehen, so kitschig wie es nun auch klang?
Sie wusste, Lilly würde zur Auftragskillerin werden wenn er sie verletzen sollte, auch wenn sie ihn als durchgeknallten Bruder ansah…
Erst letztens meinte Lilly noch zu ihr sie solle mal aufhören zu denken und sich einfach treiben lassen. Und das sagte ihr ausgerechnet ein Mädchen, das wirklich alles und jeden durchdachte.
Wenn das kein Zeichen war!
„Unter einer Bedingung“, krächzte Marie, völlig übermannt von ihren Gefühlen und Gedanken.
„Welcher?“
„Nenn dich nie wieder selbst göttliches Wesen“, lächelte Marie und sah ihn zärtlich an.
„Hmm…ausnahmsweise, aber auch nur weil wir ohnehin alle wissen das ich eines bin“, grinste Steven frech.
„Spinner!“, lachte Marie losgelöst.
„Für dich doch immer“, grinste Steven und zog sie in einen innigen Kuss.


Wie gesagt, ein bisschen viel xD 
Nyan, mehr will ich auch gar nicht mehr schreiben, Nee-chii und ich machen jetzt noch ein bisschen Party um nicht einzupennen :P 

Chaotischen Dankeure Lio-chan ;)
                                           (Party XD)